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JRK-Ausflug zum Rettungshubschrauber Christoph 43

Vergangenen Sonntag war das Jugendrotkreuz Dietlingen bei strahlendem Sonnenschein zu Besuch beim Rettungshubschrauber „Christoph 43“ in Karlsruhe.

Die Wartezeit wurde für eine ausgiebige Fotosession genutzt.

Der RTH wurde genau unter die Lupe genommen.

Um 13:30 Uhr machte sich die kleine Fahrzeugkolonne mit 17 JRK’lern und 5 Aktive der Bereitschaft bei frostigen -10 Grad auf den Weg nach Karlsruhe zum Stützpunkt der DRF Luftrettung. An der Station angekommen war die Enttäuschung bei den Jüngsten erst einmal groß. Kein Hubschrauber weit und breit! Er war noch auf einem Einsatz und so hieß es warten. Aber die Zeit verging bei Spielen in der Wintersonne, heißem Tee, Keksen und einem winterlichen Fotoshooting wie im Flug.

Und plötzlich war er da! Mit dröhnenden Turbinen zog der Helikopter über die angrenzenden Bäume und setzte zur Landung an. Der eisige Abwind der Rotoren peitsche uns um die Ohren und erzeugte einen kleinen Schneesturm. Kaum standen die Rotoren still, schon wurde die Landeplattform von uns gestürmt und die ganze Maschine unter die Lupe genommen.

Achim, Rettungsassistent in der Besatzung des Hubschraubers, erklärte uns die ganzen technischen Details der Maschine, einer BK 117, und stand uns dann auch geduldig Rede und Antwort. Wie schnell fliegt der Hubschrauber? Wie viele Leute gehören zur Besatzung? Wie schwer darf ein Patient maximal sein? Wo wird der Hubschrauber getankt? Wo kann ein Hubschrauber überall landen? Diese und noch viele viele andere Fragen wurden gestellt. Fotos wurden sogar noch weitaus mehr gemacht als Fragen gestellt. Achim hat sich wegen der vielen Blitzlichter sicher wie auf dem roten Teppich der Oscar-Verleihung gefühlt.

Seither wissen wir, das es in ganz Deutschland ca. 50 Hubschrauber der DRF gibt und diese teilweise rund um die Uhr im Einsatz sind; das der Rettungsassistent gleichzeitig auch der Navigator ist und es bei den derzeit eisigen Temperaturen nie richtig gemütlich im Hubschrauber wird.

Viel zu schnell war die Besichtigung vorbei und nachdem noch einige Gruppenbilder mit Achim und seinem Hubschrauber gemacht waren, ging es langsam wieder in Richtung Autos. Wir hatten das Gelände der DRF-Station noch nicht ganz verlassen, da liefen die Turbinen des Helikopters wieder an und das Team des Christoph 43 machte sich auf den Weg zum nächsten Notfall.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich beim Team des Christoph 43 bedanken, allen Voran Achim Jülle. Vielen Dank das wir Euch besuchen durften! Unser Dank geht auch an Micha Kern vom DRK Neuenbürg, durch ihn kam der Kontakt zur DRF erst zustande.

Text: Ben Reister
Bilder: Jennifer Vogel

12. Februar 2012 19:28 Uhr. Alter: 7 Jahre