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Bericht zur Jahreshauptversammlung 2019

Im wahrsten Wortsinn als „Dienstleister“ kann man die Aktiven des DRK-Ortsvereins Dietlingen bezeichnen.

Ein starkes Team sind die Aktiven des DRK-Ortsvereins Keltern. Darüber freuen sich die Vorsitzende Liliane Augenstein (l.) und Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger (r.). Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnten sie zahlreiche langjährig Aktive für ihre zum Teil über 50jährige Mitgliedschaft ehren.

Leila Gütschow erhält das Helferabzeichen des DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis.

Verabschieden sich aus dem Vorstand: v.l. Laura Reister und Sabine Ossmann.

Was die 33 Aktiven im vergangenen Jahr geleistet haben, wurde auf der Jahreshauptversammlung schon im Bericht der Ortsvereinsvorsitzenden Liliane Augenstein deutlich. Seit der Fusion 2013 zum DRK-Gesamtverein Keltern leitet sie den aktuell 356 Mitglieder zählenden Ortsverein.

In ihren Ausführungen zeigte sie sich stolz auf die geleistete Arbeit, den großen Zusammenhalt im Verein, die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und vor allen Dingen auf die große Anerkennung in der Bevölkerung. Dies sei nicht zuletzt auch auf den Einsatz des sechsköpfigen Helfer-vor-Vorort-Teams, das im vergangenen Jahr insgesamt 159-mal Ersthilfe bis zum Eintreffen des Notarztes geleistet hat, zurückzuführen.

Auch die Blutspendenaktionen fänden große Ankerkennung. In diesem Zusammenhang konnte Sabine Ossmann von dem seit 26 Jahren bestehenden Arbeitskreis Blutspende bekanntgeben, dass man 2018 insgesamt fünf Termine durchgeführt habe und dabei rund 390 Spender, darunter 37 Erstspender, begrüßen konnte. Schon beim Januar–Termin habe man zudem den 15 000sten Spender seit 1962 empfangen können.

Großes zeitliches Engagement ist auch für die Betreuung und Leerung der insgesamt zehn Altkleidercontainer erforderlich. Neben den Einnahmen daraus muss sich der DRK-Ortsverein auch durch eigene Veranstaltungen oder mit der Teilnahme am Nikolausmarkt oder dem Straßenfest selbst finanzieren. Umso erfreuter zeigte man sich über die zahlreichen Geldspenden aus der Bevölkerung und den Gemeindezuschuss, denn wie bei der Feuerwehr sind die Aktiven Tag und Nacht in Rufbereitschaft.

Auch mit den Bereitschaften der Nachbargemeinden arbeite man gut zusammen und helfe sich gegenseitig aus. Auf der kameradschaftlichen Seite seien vor allen Dingen das 25jährige Jubiläum des Arbeitskreises Blutspende und die Reise ins italienische Solferino, der Geburtsstätte des Roten Kreuzes, ein Höhepunkt im Vereinsjahr gewesen.

Was die Weiterentwicklung des Ortsvereins anbelangt, sprach Liliane Augenstein die für die Einsätze hinderliche dezentrale Unterbringungen von Material und Fahrzeugen in den einzelnen Ortsteilen an. Mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses hofft man aber auf die in Ellmendingen freiwerdenden Feuerwehr-Räumlichkeiten als zentrale Unterkunft – eine entsprechende Bitte wurde bereits vor einiger Zeit an die Verwaltung der Gemeinde Keltern herangetragen. Das dies nicht nur zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen, sondern auch ein organisatorischer und einsatztaktischer Meilenstein in der Geschichte wäre, wurde im Bericht der Bereitschaftsleitung mit Sonja Jäck-Kraut und Ben Reister deutlich.

Insgesamt erbrachten die Helferinnen und Helfer rund 5000  Dienststunden. 2018 wurde die Bereitschaft zu 335 Einsätzen alarmiert und konnte in 161 Fällen (inklusive Helfer-vor-Ort) die Einsatzaufträge übernehmen. Außerdem musste bei elf Sanitätswachdiensten in Keltern in 34 Fällen Erste-Hilfe geleistet werden. Angesichts des hohen Aufgabenpensums zeigte man sich umso erfreuter über die Verstärkung der Bereitschaft mit drei Neuzugängen. Zudem rechnet man in diesem Jahr auch mit weiteren Zugängen aus dem Jugendrotkreuz.  Auch mit dem Besuch der 23 Übungsabende ist man zufrieden.

Ein gutes Ergebnis konnte auch Leila Gütschow, die zusammen mit Annina Fix und Ben Reister das Jugendrotzkreuz leitet, vermelden. Dabei war von vielen Unternehmungen und Aktionen mit den derzeit sieben Kindern die Rede. Zufrieden zeigte sich auch Kassiererin Rose Reister, die allerdings einen gewissen Einnahmerückgang bei den Altkleidercontainern vermelden mussten.

Bei den Neuwahlen gab’s anschließend kleine Veränderungen. So hat Franziska Euerle das Amt der Schriftführerin von Laura Reister übernommen und der  Arbeitskreis Blutspende, der seither von Sabine Ossmann geleitet wurde, wird nun von Rolf Reister geleitet. Rudi Augenstein wurde im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ebenso im Amt bestätigt, wie Ria Lindauer als Beisitzerin. Vor den zahlreichen Ehrungen gab’s in den Grußworten von Kreisgeschäftsführer Stefan Adam und Bürgermeister Stellvertreter Michael Sengle noch viel Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit und die gute Kameradschaft in der Bereitschaft sowie die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Bei den Ehrungen, die von Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger zusammen mit der Ortsvereinsvorsitzenden Liliane Augenstein vorgenommen wurden, wurde allen große Anerkennung für ihre jahrzehntelanges Engagement ausgesprochen. So wurde Rolf Reister für 55jährige Mitgliedschaft, sowie Erwin Augenstein, Rudi Augenstein und Hans Ratz für 50jährige Mitgliedschaft geehrt. Bereits seit 40 Jahren gehört Rose Reister dem DRK an. Für 30jährige Mitgliedschaft im DRK wurde Hans-Jörg Walter-Mazander ausgezeichnet. Jeweils für 25 Jahre wurden Ursula Gumpel und Norbert Reich geehrt. Ben Reister erhielt für 20 jährige Mitgliedschaft im DRK eine Auszeichnung, ebenso wie Lisa Hermann für ihre achtjährige Zugehörigkeit zum Jugendrotkreuz. Eine besondere Ehre wurde Leila Gütschow zuteil. In einer langen Liste zählte Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger ihr überaus großes Engagement, sowohl im Ortsverein, in der Bereitschaft, als auch bei der Leitung des Jugendrotkreuzes und als Mitglied des Kreisjugendausschusses auf und verlieh ihr für ihren großen Einsatz das Helferabzeichen der DRK Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis.

 Text & Bilder: Ossmann

13. März 2019 13:01 Uhr. Alter: 68 Tage